Zivilschutz

Neue Flotte für Luxemburgs Retter: CGDIS investiert in 76 Fahrzeuge

Luxemburgs Rettungsdienst baut seine Kapazitäten aus: Das CGDIS hat 76 neue Fahrzeuge angeschafft und mehr als zehn Millionen Euro in den Zivilschutz investiert.

Der CGDIS-Fuhrpark ist um 76 neue Fahrzeuge erweitert worden

Der CGDIS-Fuhrpark ist um 76 neue Fahrzeuge erweitert worden Foto: CGDIS

Mit einer Investition von mehr als zehn Millionen Euro erweitert das CGDIS seine Flotte um 76 neue Fahrzeuge. Das geht aus einer Pressemitteilung der Einsatzbehörde vom Freitag hervor. Zum Abschluss von Innenminister Léon Glodens dreitägiger „Summertour“ präsentierte das CGDIS der Presse seine neuen Gefährte und Investitionen in den luxemburgischen Zivilschutz.

Spezialtechnik für Rettungseinsätze

Der Fuhrpark wächst um mehrere Spezial- und Einsatzfahrzeuge. Dazu zählen 30 auf Pkw-Basis gebaute Dienstwagen. Sie werden vor allem für Führungsunterstützung, Einsatzleitung, Personentransporte und die Alarmierung der Bevölkerung eingesetzt. Der Stückpreis liegt bei 54.600 Euro.

Zudem sollen 38 neue Mannschaftstransportwagen auf Kleinbus-Basis künftig vor allem den Transport von Personen und die Alarmierung der Bevölkerung sicherstellen. Die Kosten belaufen sich auf 59.100 Euro je Fahrzeug.

Auch drei neue Intensivtransportwagen verstärken die Rettungsflotte. Sie sind auf Lkw-Basis gebaut und ermöglichen den Transport und die Verlegung medizinisch versorgter Patienten. Die Ausstattung an Bord unterstützt eine umfassende Versorgung durch die SAMU-Teams. Pro Fahrzeug wurden 379.000 Euro investiert.

Verstärkung für Höhenrettung

Dazu kommt ein neuer Höhenrettungswagen (Gerätewagen-Höhenrettung) – ein Rettungsfahrzeug, das auf einem Geländewagen basiert und für die Gruppe für Aufklärung und Einsätze in gefährlichen Umgebungen (GRIMP) vorgesehen ist. Die Kosten belaufen sich auf 437.000 Euro.

Die Höhenrettung wird zudem durch drei neue Teleskopmastfahrzeuge (TMF) verstärkt. Sie erreichen eine Nennrettungshöhe von 23 Metern und eine maximale Rettungshöhe von 32 Metern. Der Stückpreis beträgt 1,23 Millionen Euro.

Für das Nationale Rettungsausbildungsinstitut (INFS) wurde außerdem ein vollelektrischer Logistik-Lkw angeschafft. Die Investition beläuft sich auf 339.580 Euro.

Neues Boot für Mosel-Einsätze

Auch die Wasserrettung profitiert von den Neuanschaffungen. Für Einsätze auf der Mosel steht dem CGDIS künftig ein neues multifunktionales Feuerwehrboot zur Verfügung. Das Mehrzweckboot kostete 175.000 Euro und ist in Grevenmacher am gemeinsamen Anlegeplatz mit der Polizei stationiert. Es kommt unter anderem bei der Rettung von Menschen und Tieren, der Brandbekämpfung sowie der Versorgung und dem Transport von Patienten zum Einsatz. (les)

Ein neues multifunktionales Feuerwehrboot steht für Einsätze auf der Mosel zur Verfügung

Ein neues multifunktionales Feuerwehrboot steht für Einsätze auf der Mosel zur Verfügung Foto: CGDIS

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