LiteraTour 2026
Vom 17. bis 30. April setzt Bettemburg Literatur in Bewegung
Das LiteraTour-Festival in Bettemburg zeigt auch 2026, wie weit ein Programm rund ums Buch reichen kann: von Lesungen über Theater und Film bis zu Musik, Erinnerung und Begegnung. Die 14. Ausgabe im Überblick.
Buchvorstellung am 19. April: Ado Rinnen war ein junger Resistenzler aus Bettemburg. Er wurde 1944 im Alter von 20 Jahren von den Nationalsozialisten hingerichtet. Foto: Commune de Bettembourg
Mit LiteraTour hat Bettemburg seit 2013 ein Festival mit festem Platz im Kulturkalender des Landes. Vom 17. bis 30. April wird wieder gelesen, gespielt, musiziert, diskutiert und erinnert. Literatur bleibt dabei der Ausgangspunkt, aber das Festival begreift sie als Tür in andere Künste und Formen der Begegnung.
Im Zentrum stehe nicht das stille Konsumieren, sondern die Begegnung, so Patrick Hurt, zuständig für kulturelle Veranstaltungen der Gemeinde. Menschen sollen zusammenkommen, einander zuhören, erzählen, sich austauschen. Kultur wird als offener Raum verstanden, nicht als Schwelle. Diese Haltung prägt das Programm auch in seiner Mehrsprachigkeit. Deutsch, Französisch, Luxemburgisch und Englisch stehen nebeneinander.