Theater
Verträumte Weltuntergangsstimmung: Die neue Spielzeit im TNL
In der kommenden Spielzeit will das TNL zwischen Weltuntergang und Träumen ein gleichzeitig schonungsloses und hoffnungsspendendes Bild unserer kaputten Welt zeichnen.
Samuel Mercer et Denis Lavant in „Je ne suis pas de moi“ Foto: TNL
„Hier im TNL versuchen wir stets, thematisch am Puls der Zeit zu sein und ein Thema zu finden, das es uns mehr oder weniger erlaubt, den Bogen von der einen zur nächsten Produktion zu spannen. Der Krieg beschäftigt mich weitaus mehr als die Pandemie. Da ich ein wenig den Eindruck habe, die Welt versinke langsam im Chaos, schlug ich vor: Wie wäre es mit dem Thema Weltuntergang. Florian (Hirsch, Chefdramaturg im TNL, Anm. der Red.) meinte etwas trocken, so würden wir die Menschen bestimmt nicht ins Theater locken – und so haben wir uns auf ein weniger endzeitliches ‚Nacht und Träume‘ geeinigt.“