Printemps des poètes

Vereinigung präsentiert diesjähriges Festivalprogramm: „Der Dichter macht aus dem Vergänglichen etwas Ewiges“

Das Festival „Printemps des poètes – Luxembourg“ feiert dieses Jahr sein 15. Jubiläum. Geplant sind zwei Lyrik-lastige Leseabende und eine „Matinée poétique“ mit neun Autoren aus verschiedenen Ländern.

Angesichts der aktuellen Ereignisse sei es wichtig, gerade der jüngeren Generation etwas über die Zerbrechlichkeit der Welt mitzuteilen, sagte Bruno Théret während der Pressekonferenz am Donnerstag

Angesichts der aktuellen Ereignisse sei es wichtig, gerade der jüngeren Generation etwas über die Zerbrechlichkeit der Welt mitzuteilen, sagte Bruno Théret während der Pressekonferenz am Donnerstag Archivfoto: Editpress/Isabella Finzi

„Wechsel ist das Los des Lebens“, schrieb schon der deutsche Autor Theodor Fontane und verwies dabei auf ein Thema, das in der Dichtung so lange behandelt wird, seit es diese gibt. Die Rede ist von der Vergänglichkeit, denn neben der Liebe und dem Tod, mit denen sie eng verschwistert ist, bildet sie einen der zentralen (und seinerseits unvergänglichen) Gegenstände der Poesie. „L’éphémère“ ist dann auch das Schlagwort, das die thematische Richtung der diesjährigen Ausgabe des „Printemps des poètes“ vorgeben soll. „Der Dichter macht aus dem Vergänglichen etwas Ewiges“, sagt Bruno Théret, Vorsitzender der Vereinigung „Printemps des poètes – Luxembourg“ (PPL), während der Pressekonferenz am Donnerstag, bei der das Festivalprogramm vorgestellt wurde. Der Dichter würde durch sein Sprechen Dinge festlegen und angesichts der aktuellen Ereignisse sei es wichtig, gerade der jüngeren Generation etwas über die Zerbrechlichkeit der Welt mitzuteilen.

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