Bariton Franz Schilling im Gespräch

„Kinder sind nicht das rücksichtsvolle Publikum, das am Ende brav klatscht“

Am 27. April singt der luxemburgische Bariton Franz Schilling einen ganz besonderen Liederabend. Alain Steffen hat sich im Vorfeld des Konzerts mit dem Sänger unterhalten.

Porträt von Franz Schilling, luxemburgischer Opernstudent, der vier Jahre lang in Salzburg studierte und Oper erlebte

Hat vier Jahre lang in Salzburg studiert und dort die Oper kennengelernt: der Luxemburger Franz Schilling Foto: Claudia Hansen

Tageblatt: Herr Schilling, im Rahmen der Konzerte der „Solistes européens“ geben Sie am Montag ein Konzert zusammen mit Christoph König am Klavier. Was erwartet den Hörer?

Franz Schilling: Das Konzert ist zwar als Liederabend angekündigt, ist aber eher eine Mischung aus Liedern und Opernarien. Als ich das Programm vor anderthalb Jahren zusammen mit Christoph König zusammengestellt habe, war mit wichtig, den Schwerpunkt auf das Geschichtenerzählen zu legen. Es werden verschiedene Geschichten erzählt und ich werde auch selbst das Publikum durch den Abend führen, Erklärungen abgeben und Texte lesen. Leider habe ich keine Komponistin im Gepäck, aber ich werde deshalb ausschließlich Texte von Autorinnen den verschiedenen Liedergruppen voranstellen.

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