Solidarität

Überschwemmungen in Portugal: Der dritte Lkw mit Hilfsgütern ist unterwegs

Schäden in Milliardenhöhe und ungewöhnliche Wetterlagen: In Luxemburg haben Landsleute der Überschwemmungsopfer Hilfsgüter gesammelt.

Hilfsgüter-LKW aus Luxemburg verlässt Schifflingen auf dem Weg zu Überschwemmungsopfern in Portugal, 3. Transportfahrt

Der dritte Lkw aus Luxemburg mit Hilfsgütern für die Überschwemmungsopfer in Portugal hat Schifflingen am Freitag verlassen Foto: Francis Da Silva

Die Lage ist prekär. Für Südspanien und Portugal hat das neue Jahr nicht gut angefangen. Mehrere Stürme zogen über das Gebiet, die Starkregenereignisse nach sich zogen. Das letzte ereignete sich Ende Januar und erzeugte vor allem in der Region Centro, dem Alentejo und dem Westen des Landes Überschwemmungen und Erdrutsche.

Das ging an der portugiesischen Gemeinschaft im Land nicht spurlos vorbei. Laut Statec leben knapp 90.000 Portugiesen im Land (Stand: 2025). Es setzte spontan eine Welle der Hilfsbereitschaft ein. Nach dem Versand von 24 Tonnen Hilfsgütern aus Luxemburg nach Portugal hat am Freitag um 10 Uhr ein weiterer Lkw des Unternehmens Sopinor in Schifflingen das Land in Richtung Portugal verlassen.

Material und Geld für Sanierung von sozialer Einrichtung

Er ergänzt die Maßnahmen, die letzte Woche in mehreren Orten durchgeführt wurden, insbesondere in Marinha Grande (Region Leiria), wo zwei Gebäude einer sozialen Einrichtung, die sich für den Schutz gefährdeter Kinder und Jugendlicher einsetzt, erhebliche Schäden erlitten haben. Die gespendeten Gelder und Materialien werden zur Reparatur des Daches und zur Instandsetzung des Gebäudes beitragen.

Meteorologen erklären die Serie an Winterstürmen mit einer seltenen Wetterlage über dem Atlantik. Das berichtete der Spiegel 6.2.2026. Ein Hochdruckgebiet über Grönland und Island hat sich weiter als sonst nach Süden ausgebreitet und ein normalerweise bei den Azoren liegendes Hoch weiter südlich abgedrängt, heißt es dort.

Deshalb seien Atlantiktiefs, die sonst eher Großbritannien und Deutschland träfen, nun weiter südlich durchgezogen, schreibt die Wochenzeitung. In der Süddeutschen Zeitung vom 6. Februar wird Wirtschaftsminister Manuel Castro Almeida zitiert, der in dem Bericht die Schäden auf vier Milliarden Euro Schäden schätzt.

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