Martin Scorsese

Trilogie der Gier: Die Lockungen allumfassender Verantwortungslosigkeit

Einer der Altmeister des amerikanischen Films, Martin Scorsese, kehrt zurück ins Kino. So wie „The Irishman“ (2019) den Schwanengesang auf den Mafiafilm darstellte, so bedeutet sein neuer Film „Killers of the Flower Moon“ einen weiteren Abgesang, nicht so sehr auf den Mafia- oder Gangsterfilm per se, sondern vielmehr auf den „amerikanischen Traum“.

Sam „Ace“ Rothstein (Robert De Niro), ein begnadeter Redner, der von der Mafia an die Spitze des Hotel-Casinos „Tangiers“ in Las Vegas befördert wurde, ist die Hauptfigur aus „Casino“

Sam „Ace“ Rothstein (Robert De Niro), ein begnadeter Redner, der von der Mafia an die Spitze des Hotel-Casinos „Tangiers“ in Las Vegas befördert wurde, ist die Hauptfigur aus „Casino“ Foto: Universal/Collection Christophel via AFP

In der Tat spricht vieles dafür, Scorseses neuen Film als den innerfilmisch-chronologisch ersten Teil einer Trilogie der Gier zu lesen, die mit „Casino“ (1995) und „The Wolf of Wall Street“ (2013) in ihrem harsch-entzaubernden Blick vervollständigt wird.

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