Neu im Kino

„Trap“: In der Shyamalan-Falle

Der Regisseur M. Night Shyamalan lädt zu einem Konzert, bei dem die Musik Nebensache ist: „Trap“ ist ein kontrastreicher Film, doch hat er das Potenzial zum Klassiker? Eine Kritik. 

M. Night Shyamalan (l.) mit Saleka Shyamalan und Josh Hartnett bei einer Sondervorführung von „Trap“

M. Night Shyamalan (l.) mit Saleka Shyamalan und Josh Hartnett bei einer Sondervorführung von „Trap“ Foto: DPA, PA Wire/Ian West

„Trap“ heißt der neue Film von M. Night Shyamalan, dem Regisseur, der besonders für seine verschlüsselte, windungsreiche Erzählweise bekannt ist. Unerwartete Wendungen, plötzlich einsetzende Schockmomente sind Ausdrücke eines unzuverlässigen Erzählverfahrens, das seinen Filmen oftmals den Status der „mindgame-movies“ einbrachte. Sein neuer Film ist da keine Ausnahme, die Erwartbarkeit dieser narrativen Muster entzaubern diesen neuen Film indes derart, dass er droht, doch wieder schnell in Vergessenheit zu geraten.

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