Weihnachtsmarkt-Prozess

Tödlicher Unfall mit Eisskulptur: Verteidigung sieht Verantwortung jeweils bei den anderen

Wer trägt die Verantwortung für den Tod des kleinen Emran auf dem Weihnachtsmarkt 2019 in Luxemburg-Stadt? Im Prozess weisen Künstler, LCTO und weitere Beteiligte die Schuld weiterhin von sich.

Die Winterlights locken jedes Jahr Tausende Menschen in die Hauptstadt

Die Winterlights locken jedes Jahr Tausende Menschen in die Hauptstadt Foto: Vincent Lescaut/L'essentiel

Im Prozess um den Tod des zweijährigen Emran auf dem Weihnachtsmarkt 2019 haben die Verteidiger der Angeklagten am fünften und sechsten Verhandlungstag ihre Sicht der Ereignisse dargelegt. Dabei zeigte sich erneut: Jede Seite versucht, die Verantwortung für den tödlichen Unfall bei den jeweils anderen Beteiligten zu verorten.

Vor der 16. Strafkammer des Bezirksgerichts Luxemburg stand erneut die Frage im Mittelpunkt, warum die 2,50 Meter hohe Eis-Kulisse am 24. November 2019 umstürzte und das Kind tödlich verletzte.

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