Esch

TICE-Personal protestiert: Busfahrer kritisieren mangelnde Sicherheit

Laut FGFC nahmen etwa 150 Menschen an der Protestaktion teil

Laut FGFC nahmen etwa 150 Menschen an der Protestaktion teil Foto: Editpress/Alain Rischard

Die TICE-Busfahrer fühlen sich nicht sicher – und das schon seit Längerem nicht mehr. Deswegen hat die Personaldelegation des FGFC-TICE am Freitagmorgen um 10 Uhr eine Protestaktion am Escher Bahnhof organisiert. Laut Gewerkschaft FGFC hätten sich rund 150 Busfahrer, Gemeindearbeiter und Sympathisanten versammelt, um gegen die momentane Sicherheitssituation zu protestieren. „Der Escher Bahnhof ist ein zentraler Punkt für Drogenhandel geworden, was unser Personal Tag für Tag feststellen muss. Darüber hinaus muss man feststellen, dass die Polizeipräsenz in diesem Sinne quasi nicht vorhanden ist“, sagte Théo Schickes, Präsident der Delegation.

Vergangenes Jahr wurden laut Schickes 25 verbale oder körperliche Aggressionen festgehalten – dieses Jahr seien es bereits 50 gewesen. „Die Dunkelziffer ist sicher bei weitem höher“, betonte Schickes während seiner Rede. Das Personal stellt mehrere Forderungen. „Wir wollen eine verstärkte Kameraüberwachung, mehr Sicherheitspersonal, eine bessere Beleuchtung am Escher Bahnhof und mehr Polizeipräsenz. Anderthalb Jahre nach dem Gespräch ist noch immer nichts passiert“, sagte Schickes am Dienstag gegenüber dem Tageblatt. „Es reicht jetzt!“ Falls die Verantwortlichen nichts unternehmen würden, organisiere die Personalvertretung in Zukunft „ganz andere Veranstaltungen“.

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