Nachbau im Atelier

Stolzemburger Glocke hat nun ihre Krone

Am 16. und 18. August dieses Jahres hatten wir ausführlich über den Guss einer Glocke nach einer Anleitung des Benediktinermönchs Theophilus aus dem 12. Jahrhundert berichtet. Der Glockenguss, der in Stolzemburg stattfand, scheiterte aber sowohl im ersten als auch im zweiten Versuch. Vor wenigen Tagen konnte das Vorhaben aber nun erfolgreich beendet werden.

Der Präsident des S.I. Stolzemburg, Fernand Zanter (rechts) konnte sich vor Ort vom positiven Resultat überzeugen

Der Präsident des S.I. Stolzemburg, Fernand Zanter (rechts) konnte sich vor Ort vom positiven Resultat überzeugen Foto: SI Stolzemburg

Auf einer Wiese nahe des Grenzflusses Our waren Spezialisten Mitte dieses Jahres mit den Vorbereitungen für den Guss einer Glocke beschäftigt. Auf Initiative des „Syndicat d’initiative Stolzebuerg“ und nach einer Anleitung aus dem 12. Jahrhundert sollte vor Ort eine 52 Zentimeter hohe und etwa 60 kg schwere Bienenkorbglocke hergestellt werden. Es war vorgesehen, dass diese Glocke Mitte November in dem verwaisten Glockenturm, dem ältesten Bauwerk (1671) Stolzemburgs, aufgehängt wird.

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