Kulturzentrum
Staat will 70 Millionen Euro für Umbau der Villa Louvigny ausgeben
Kultur-Hotspot in Bestlage: Die Villa Louvigny soll für 70 Millionen Euro zum „Kultur-Drittort“ umgebaut werden. Dafür soll auch das legendäre Auditorium reaktiviert werden. In dem wurde in den 60er-Jahren zweimal der „Grand Prix Eurovision de la chanson“ ausgetragen.
Die Villa Louvigny im Luxemburger Stadtpark ist rund 100 Jahre alt Foto: Editpress/Hervé Montaigu
Die Regierung will die altehrwürdige Villa Louvigny im Luxemburger Stadtzentrum in einen „Ort der Kultur“ verwandeln. Der Umbau soll 70 Millionen Euro kosten. Das geht aus einer Pressemitteilung vom Minister für öffentliche Bauten, François Bausch („déi gréng“), und Kulturministerin Sam Tanson („déi gréng“) vom Montag hervor. Das Konzept sehe „umfangreiche bauliche und technische Lösungen vor“, die das Erbe der Villa erhalten sollen. Der Gebäudekomplex soll sich „in einen kulturellen Ort verwandeln, der sich der Kreation, der Produktion und dem kulturellen Experiment widmet“.