Kalborn
Speiseöl aus dem Ourtal: Wie Pionier Norbert Eilenbecker neue Wege einschlug – mit Erfolg
Wer nach hochwertigen Speiseölen sucht, findet sie in den Regalen von Luxemburgs größter Lebensmittelkette. Die Etiketten mit dem Schriftzug „Ourdaller“ fallen zwischen bekannten Marken auf. Salatöle aus Luxemburg? Die Geschichte hinter den Produkten ist eine von unbeirrbarer Hartnäckigkeit und dem Glauben, das Richtige zu tun. Ohne den persönlichen Einsatz von fünf Familien ist sie nicht denkbar, eine davon ist die von Norbert Eilenbecker.
Norbert Eilenbecker in einem Meer aus Pflanzen für die Ölproduktion: Die „Ourdaller“ Genossenschaft ist professionell aufgestellt Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante
„Ich bin mit Abstand nicht die Hauptfigur“, ist so ein Satz, der Norbert Eilenbecker (73) wie auf den Leib geschnitten ist. Es ist eine charmante Untertreibung für die umtriebige Energie, mit der er sich schon oft in seinem Leben auf unbekannten Boden begeben hat. Er sagt ihn, als er darauf angesprochen wird, dass das Landwirtschaftsministerium ihn nach der „Foire agricole“ in einer Presseerklärung erwähnt.