Nationalfeiertag
So soll die offizielle Zeremonie am Kanonenhügel trotz Corona-Krise stattfinden
Luxemburgs Nationalfeiertag geht 2020 wegen der Corona-Krise deutlich leiser über die Bühne als sonst. Ganz auf das Feiern möchte man aber nicht verzichten: Trotz Krise soll eine offizielle Zeremonie am „Kanounenhiwwel“ in Luxemburg-Stadt stattfinden und auch die 21 Schüsse auf „Fetschenhaff“ sollen, wie jedes Jahr, abgefeuert werden.
Auf die 21 Salutschüsse vom Fetschenhof aus werden die Luxemburger auch am Nationalfeiertag 2020 nicht verzichten müssen Foto: Editpress
Am 23. Juni werden auch dieses Jahr wieder Reden gehalten werden: Anlässlich des Nationalfeiertags und der offiziellen Feierlichkeiten zum Geburtstag des Großherzogs (der eigentlich schon am 16. April Geburtstag hat) wird die Zeremonie nicht wie sonst in der Philharmonie, sondern am „Kanounenhiwwel“ in Luxemburg-Stadt stattfinden.
Neben dem Großherzog sollen der Parlamentsvorsitzende Fernand Etgen und Premierminister Xavier Bettel eine Rede halten. Anwesend sein werden auch die Regierungsmitglieder, die Abgeordneten sowie Repräsentanten des Gemeinderats der Stadt Luxemburg, des Staatsrats, der Magistratur sowie der Doyen des diplomatischen Korps. Die Armee vertritt der „Chef d’état-major“ Alain Duschène wohl zum letzten Mal und die Polizei wird durch ihren Generaldirektor vertreten sein.
Die Zeremonie am „Kanounenhiwwel“ soll um 11 Uhr mit der Ankunft des Großherzogs beginnen. Die Militärmusik ist für den musikalischen Rahmen verantwortlich. Nach der Zeremonie sollen, wie jedes Jahr, 21 Salutschüsse vom „Fetschenhaff“ abgefeuert werden.