Fotos und Videos
So schön war die „Nuit des lampions“ in Wiltz
Monatelang wurde in den inklusiven Ateliers von „Cooperations“ geplant, geklebt und geformt. Mehr als tausend Lampions verwandelten den „Jardin de Wiltz“ am 19. September in eine Fantasiewelt, die Kunst und Natur verschmelzen ließ.
Ein „roter Löwe“ bewacht den Weg zum „Jardin de Wiltz“ Foto: Editpress Lisa Goedert
Ein meterhoher roter Löwe begrüßt die Besucher der „Nuit des lampions“ am „Gruberbeerig“, in der riesigen Gartenanlage schlummert eine junge Raubkatze vor sich hin: Samstagabend hat wieder eines der schönsten Events des Jahres stattgefunden.
Zwischen unzähligen Lampions in Form von Tieren, Sternen und geometrischen Körpern fanden, sich zahlreiche Kunstwerke aus Ton und Wolle. Plastische Figuren und Masken wechselten sich mit echten Menschen ab, die beeindruckende Performancekunst zeigten. Die „Poupées Géantes“ des Zirkus-Kollektivs „Transe Express“ beschallten die Besucher mit Operngesang, auf der Bühne am Fuße des Hügels heizten Bands und DJs dem Publikum ein.
Die „Poupées Géantes“ rollten durch die Menschenmenge Foto: Editprtess Lisa Goedert
Ein besonderes Highlight war das Projekt „The Red Lioness Dream“ von den Residenzkünstlern Violeta Bravo und Paul Schumacher („Melting Pol“). Die immersive Videomapping- und Lichtinstallation nutzte die Bäume im unteren Bereich des Gartens als Projektionsfläche für die Traumwelt einer kleinen roten Löwin.
Besucher wandelten durch ein romantisches Lichtermeer Foto: Editpress/Hervé Montaigu
Die Warteschlange, um Zutritt zu diesem Teil des Festivals zu bekommen, wuchs gegen 22 Uhr auf rund hundert Meter an. Wegen der zum Teil sehr engen Gehwege, dürfen sich höchstens 5000 Menschen gleichzeitig auf dem gesamten Gelände aufhalten.
Da wahnsinnig viel Arbeit hinter der „Nuit des lampions“ steckt, findet sie nur noch alle zwei Jahre statt. Die nächste Gelegenheit für einen Besuch wird es erst 2028 geben.