Ladendiebstähle in Esch
„Sie waren zu viert, rissen jeweils zwei Telefone heraus und liefen weg“
Ein Friseur schließt inzwischen die Tür ab, im Orange-Shop werden Telefone aus der Auslage gerissen: Geschäftsleute aus der Escher Innenstadt erzählen von einem veränderten Sicherheitsgefühl.
Unter anderem Gérome Sillani und Filipe Gonçalves berichten von einem veränderten Sicherheitsgefühl in Esch Fotos: Editpress/Cédric Feyereisen
Die Tür von Gérome Sillanis Friseursalon in Esch ist inzwischen auch tagsüber abgeschlossen. Nicht, weil der Laden zu ist, sondern weil er vorsichtiger geworden ist. Vor zwei Jahren wird in seinem Geschäft in der rue de la Libération am helllichten Tag Geld gestohlen. Drei Mitarbeiterinnen sind an diesem Tag im Salon – zwei von ihnen hinten, eine kehrt vorne den Boden. „Sie haben gehört, wie die Tür zuging, und dachten, jemand sei hereingekommen“, erzählt Sillani.
In Wirklichkeit verlässt in diesem Moment jemand den Laden. Erst etwa eine Stunde später fällt auf: Das Geld aus der Kasse ist weg, ein Handy fehlt. Nach Einschätzung der Polizisten dürften zwei Personen beteiligt gewesen sein: Eine hält die Tür auf, die andere geht an die Kasse. Die Täter konnten nicht gefunden werden.