Luxemburg
„Sextortion“: Erpressung mit intimen Bildern nimmt zu – Opfer sind meist junge Männer
Sextortion ist eine wachsende Bedrohung im digitalen Raum. 2023 gab es in Luxemburg bereits 115 dokumentierte Fälle. Besonders junge Männer sind betroffen. Bee Secure reagiert mit Sensibilisierungskampagnen.
Immer mehr Menschen werden in Luxemburg Opfer von „Sextortion“ Symbolfoto: Stefani Reynolds/AFP
Stellen Sie sich vor, Sie erhalten plötzlich eine Nachricht von einer Person, die intime Bilder von Ihnen besitzt und droht, diese öffentlich zu machen. Der Preis für Ihr Schweigen: Geld, mehr Bilder oder Videos. Genau das ist die Realität hinter „Sextortion“, einer immer häufiger auftretenden Form der Erpressung im digitalen Raum. Laut Justizbehörde gab es im Jahr 2023 insgesamt 115 Fälle dieses Phänomens in Luxemburg. Das schreibt Innenminister Léon Gloden (CSV) am Donnerstag in seiner Antwort auf eine parlamentarische Anfrage von Marc Baum („déi Lénk“).