Prozess

Schrebergartenmörder gesucht

Es gibt eigentlich keine Zeugen und nur wenige Indizien. Im Schrebergarten-Mord aus dem Jahr 2018 in Merl hat ein zusätzliches Gutachten nicht für mehr Klarheit vor Gericht gesorgt. Opfer und Beschuldigter stammen beide aus dem Obdachlosenmilieu. Für den vermeintlichen Täter fordert die Staatsanwaltschaft 25 Jahre Haft. Die Verteidigung pocht auf Freispruch. Aus Mangel an Beweisen. 

Der Tatort heute. Ende Mai 2018 sah es dort ganz anders aus. Damals fand dort ein 24-jähriger Mann gewaltsam den Tod, durch ein Verbrechen, wie es scheint. Klarheit fehlt trotz zusätzlichem Gutachten immer noch. 

Der Tatort heute. Ende Mai 2018 sah es dort ganz anders aus. Damals fand dort ein 24-jähriger Mann gewaltsam den Tod, durch ein Verbrechen, wie es scheint. Klarheit fehlt trotz zusätzlichem Gutachten immer noch.  Foto: Editpress/Alain Rischard

In einem alten Schrebergarten in Merl wurde Ende Mai 2018 die Leiche eines Obdachlosen gefunden. Den  sichtbaren Verletzungen zufolge wurde der 24-jährige Mann offensichtlich ermordet. Angeklagt ist deswegen nun ein etwas älterer Mann, der ebenfalls keinen festen Wohnsitz hat. Er lebte eine Zeit lang versteckt in jenem Schrebergarten, in genau jener Hütte, wo der Tote gefunden wurde. Beide Männer haben sich gekannt. 

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