Contern

Schöffenratserklärung löst Debatte aus

Zwei Wochen nach der Vorstellung ihrer Schöffenratserklärung musste sich die neue Koalition erstmals der Kritik der CSV stellen. Die Opposition vermisste konkrete Ziele – der Schöffenrat sprach dagegen von „mauvaise foi“.

Yves Loose (CSV) spricht bei Schöffenratserklärung, Porträtfoto aufgenommen im Februar, politische Veranstaltung

Yves Loose (CSV) reagierte letzten Mittwoch auf die Schöffenratserklärung. Dieses Foto wurde im Februar aufgenommen. Foto: Editpress-Archiv/Julien Garroy

Die Conterner Koalition aus DP, LSAP und „déi gréng“ stellte am 20. Mai mit der Schöffenratserklärung ihre gemeinsamen politischen Absichten für die kommenden drei Jahre vor. Oppositionsrat Yves Loose (CSV) räumte anschließend ein, nicht genug Zeit gehabt zu haben, um sie beurteilen zu können, und sagte: „Wir kommen darauf zurück.“ Anfang Juni war es dann so weit. Nach dem Abschluss der offiziellen Tagesordnung am vergangenen Mittwoch, bei der es vor allem um die Organisation des Schuljahres 2026/2027 ging, ergriff Loose das Wort. Er begrüßte zuerst, dass die neue Koalition viele Punkte der vorigen Schöffenratserklärung wieder aufgegriffen habe. Anschließend ging der Oppositionsrat erwartungsgemäß in die Offensive und stieß damit eine längere Diskussion an.

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