Gemeinderat

Schifflingen und das Gebaren der Immobilienbranche

Viel Routine stand auf der Tagesordnung der jüngsten Schifflinger Gemeinderatssitzung. Ein Teilbebauungsplan für ein Immobilienprojekt in der rue Basse löste dabei eine interessante Diskussion zum Bauen in der Gemeinde aus.

Verzögerung gibt es beim Um- beziehungsweise Ausbau der Gemeindeateliers, da das Architektenbüro Team31 seine Aktivitäten einstellt

Verzögerung gibt es beim Um- beziehungsweise Ausbau der Gemeindeateliers, da das Architektenbüro Team31 seine Aktivitäten einstellt Illustration: Team31 Architects

Bürgermeister Paul Weimerskirch (CSV) berichtete im Rahmen der jüngsten Sitzung des Gemeinderats vom immer stärker werdenden Druck der Immobilienunternehmer auf die Gemeinde und ihre Verantwortlichen, genau wie auf die Bewohner. Eine Reihe von ihnen würde aggressiv und aufdringlich auftreten, so der Bürgermeister.  Das Unternehmen hinter dem Immobilienprojekt in der rue Basse gehöre nicht dazu, präzisierte später Schöffe Albert Kalmes („déi gréng“). Er bezeichnete das Projekt als nachhaltig, was Rizo Agovic (LSAP) in Anbetracht des bedeutenden Aushubs allerdings in Zweifel stellte. Der gehe gegen die Nachhaltigkeitscharta der Gemeinde. Was dann zu einer Diskussion darüber führte, wie nachhaltig man überhaupt bauen könne, denn schließlich wolle man die zu einem Wohnprojekt gehörenden Parkplätze ja auch nicht überirdisch einrichten, wie Kalmes bemerkte. 

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