Luxemburg-Stadt
Rote Zahlen bei „Carloh“: Dienst für Carsharing macht weiter Verluste
Seit Jahren ist der Carsharing-Dienst „Carloh“ in der Hauptstadt defizitär – auch im vergangenen Jahr. Das wurde am Montag während der Gemeinderatssitzung am Knuedler deutlich. Dabei ging es auch um die Zukunft der Gesellschaft.
An 25 Stationen stehen in Luxemburg-Stadt Mietautos bereit, genutzt werden sie aber eher wenig Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante
„Der Schöffenrat will analysieren, welche Verbesserungen möglich sind“, sagte der hauptstädtische Mobilitätsschöffe Patrick Goldschmidt (DP) im Gemeinderat Ende September 2024 zur Zukunft von „Carloh“. Damals stand der Dienst für Carsharing kurz vor dem Bankrott und wurde durch eine Kapitalerhöhung von rund 1,8 Millionen Euro gerettet. Bereits 2019 hatte der Gemeinderat einen Zuschuss von rund 2,9 Millionen für die Gesellschaft – von der die Stadt mit 99 Prozent Teilhabe Hauptaktionär ist – genehmigt.