Nach dem Hochwasser

„Rettet die Fische“: Luxemburger Sportfischer bitten Naturfreunde um Unterstützung 

Fische und andere Wassertiere sind durch die Unwetter der vergangenen Woche aus den Flüssen geschwemmt worden. In Pfützen oder Lachen sind sie von ihrem natürlichen Lebensraum abgeschnitten. Die Luxemburger Sportfischer rufen nun Naturfreunde auf, den Wasserbewohnern zu helfen. 

Ein Mitglied des Sportfischervereins ist mit einem Netz auf der Suche nach Tieren, die aus den Überresten der Fluten gerettet werden müssen 

Ein Mitglied des Sportfischervereins ist mit einem Netz auf der Suche nach Tieren, die aus den Überresten der Fluten gerettet werden müssen  Foto: FLPS

Die „Fédération luxembourgeoise des pêcheurs sportifs“ (FLPS) richtet sich mit einem dringenden Aufruf an ihre gesamte Mitgliederschaft sowie an alle Angler und Naturschützer. Nachdem sich die Fluten größtenteils zurückgezogen haben, bleiben in Feldern und Gärten nun vermehrt Wasseransammlungen übrig. In Pfützen und Lachen können sich auch Fische und andere Tiere befinden, die nun von ihrem natürlichen Lebensraum abgeschnitten sind. Trocknen diese aus, drohe den Tieren der Erstickungstod durch Wasser- und Sauerstoffmangel, warnt der Verband in einem Presseschreiben am Dienstag. Deswegen sollen seine Mitglieder, aber auch andere Fischer, Naturschützer oder hilfsbereite Bürger losziehen und die Flusstiere retten. 

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