Altenpflege
Remich: „Jousefshaus“ kommt nicht zur Ruhe
Defizite, Missmanagement und eine nicht mehr zeitgemäße Organisationsform haben das Seniorenheim „Jousefshaus“ in der Vergangenheit in Turbulenzen gebracht. Die Altlasten und andere Ungereimtheiten sind noch nicht überwunden. Nach nur knapp einem Jahr im Amt hat jetzt die Direktorin das Handtuch geworfen.
Das Senioren- und Pflegeheim in Remich hat Altlasten und bald auch keine Leitung mehr Fotos: Editpress/Alain Rischard
Der ruhige Eindruck, den das Gebäude mit dem großen Park rundherum an der rue de l’Hospice vermittelt, trügt. Das Gleiche gilt für den Alltag, der sich zwischen den Mauern abspielt. Er ist so normal, wie er es in Coronazeiten sein kann. Das traditionsreiche Heim ist beliebt und für die acht Gemeinden, die Belegbetten darin haben, essenziell. Seit 2016 kämpft die Senioreneinrichtung jedoch mit Schulden und Altlasten, die sich angehäuft haben.