Musical „Emilia Pérez“

Queere mexikanische Hymne im Kampf um Gerechtigkeit

In seiner Musical-Crime-Komödie „Emilia Pérez“ vermischt Jacques Audiard mutig Filmgenres und Geschlechtergrenzen zu einem explosiven Mix.

Die Trans*-Schauspielerin Karla Sofía Gascón glänzt als Emilia Pérez: Mit ihrer Reise vom Drogenboss zur Frau wandelt sie sich nebenbei auch noch zum guten Menschen

Die Trans*-Schauspielerin Karla Sofía Gascón glänzt als Emilia Pérez: Mit ihrer Reise vom Drogenboss zur Frau wandelt sie sich nebenbei auch noch zum guten Menschen Quelle: imdb.com

Frau kennt Frida Kahlo, man(n) kennt Drogenkartelle und Fajitas. Doch Mexiko kennen viele nur von bunten Urlaubsbildern oder aus seichten Telenovelas. Mit seinem zehnten Spielfilm hat sich Jacques Audiard viel vorgenommen – und der Plot klingt nach einer Mischung aus besagten Telenovelas und Trash: Die argentinische Trans*-Schauspielerin Karla Sofía Gascón spielt Juan „Manitas“ Del Monte, einen mächtigen Kartellführer in Mexiko, der mit Jessi (Selena Gomez) verheiratet ist und zwei kleine Kinder hat. Manitas ist von einem hochkarätigen Mordprozess fasziniert, in dem ein schuldiger Angeklagter dank seiner klugen Anwältin Rita Moro Castro (Zoe Saldaña) freikommt.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Luxemburger Musik auf Reisen

The Cookie Jar Complot offenbart vor der Tour: „Wir glauben es erst, wenn wir auf der Fähre sind“