Beschädigte Ventilatoren
Problem in den Tunneln „Grouft“ und „Stafelter“ ist schwerwiegender als erwartet
Autofahrer müssen sich auf der „Nordstrooss“ noch etwas gedulden. Hinter den beschädigten Ventilatoren steckt ein strukturelles Problem. Bis der Verkehr wieder normal läuft, kann es dauern.
Bei der letzten Tunnelinspektion hat die Straßenbauverwaltung im Tunnel „Grouft“ einen beschädigten Ventilator entdeckt Symbolfoto: Editpress/Fabrizio Pizzolante
Pendler aus dem Luxemburger Norden erreichte vor zwei Wochen eine Hiobsbotschaft: Der Verkehr in den Tunneln „Grouft“ und „Stafelter“ auf der A7 wird eingeschränkt. Beschädigte Ventilatoren machen eine Reparatur notwendig. Der Verkehr läuft deswegen bis auf Weiteres einspurig – und mit maximal 70 Kilometern pro Stunde. Wie aus gleich drei parlamentarischen Anfragen hervorgeht, ist das Problem schwerwiegender als erwartet. Wann der Verkehr wieder fließt, ist derzeit unklar.
Charles Weiler und Jeff Bohnen (beide CSV), Ben Polidori und Yves Cruchten (LSAP) sowie Michel Lemaire (ADR) erkundigten sich bei Mobilitätsministerin Yuriko Backes (DP) nach den Zuständen in den Tunneln auf der „Nordstrooss“. Die Ministerin hat für die rund 48.000 Autofahrer, die laut Polidori und Cruchten täglich auf der A7 in Richtung Luxemburg-Stadt unterwegs sind, keine guten Nachrichten: Es bestehen strukturelle Probleme.