„Marche blanche“ & Gegendemo
Polizei schätzt Eskalationsrisiko bei den Protesten am Freitag ein
Zwei Demos an einem Abend: Die „Marche blanche“ und eine Gegendemonstration sollen am Freitag stattfinden. Wie geht die Polizei mit dieser noch unbekannten Situation um? Das Tageblatt hat nachgefragt.
Die Polizei bei einer „Marche blanche“ im Dezember Foto: Editpress/Alain Rischard
Ob das noch gut enden soll – gleich zwei Demonstrationen im Zusammenhang mit der Covid-Pandemie sollen an diesem Freitag stattfinden. Impfgegner und -verweigerer wollen sich wie gewohnt vor der Philharmonie auf dem Kirchberg treffen, um gegen die Corona-Maßnahmen der Regierung zu protestieren. Das Neue an der ganzen Sache: Auf Instagram wurde von dem offenen Kollektiv Zentrum20 am 10. Januar in einem Post zu einer Gegendemonstration aufgerufen. Es handelt sich hierbei um den ersten Gegenprotest in Luxemburg. Ziel ist es, die „Marche blanche“ für kurze Zeit zu blockieren – um damit „ein Zeichen gegen Verschwörungstheorien und Antisemitismus zu setzen“, so Zentrum20. Bei dem Protest handelt es sich allerdings um eine nicht angemeldete Versammlung. Die Bürgermeisterin der Stadt Luxemburg, Lydie Polfer, hat dem Tageblatt dies am Dienstagnachmittag bestätigt.