Bekämpfung der Drogenkriminalität
Polizei nimmt im Januar 24 mutmaßliche Dealer fest
Die Polizei will verstärkt gegen die Drogenkriminalität vorgehen. 2026 gingen ihr insgesamt 24 mutmaßliche Dealer ins Netz. Neben der Dienststelle im Bahnhofsviertel soll auch das Kommissariat in der Oberstadt bald durchgängig geöffnet sein.
Ein Hund schnüffelt bei einer Kontrolle im Bahnhofsviertel in einem Ofen nach Drogen Foto: Police Lëtzebuerg
Die Polizei hat am 29. Januar eine große Drogenkontrolle im Bahnhofsviertel durchgeführt. 20 Beamte waren im Einsatz, wie die Polizei in einer Mitteilung am Mittwoch schreibt. In einer „Einrichtung“ stieß die Polizei auf einen mutmaßlichen Drogendealer und nahm ihn fest. Er trug Betäubungsmittel und Utensilien für den Drogenverkauf bei sich.
2026 gingen den Beamten 24 mutmaßliche Dealer ins Netz – die meisten davon in Luxemburg-Stadt. „Die Bekämpfung der Drogenkriminalität bleibt eine der Prioritäten der großherzoglichen Polizei“, steht in der Mitteilung. Die sichtbare Polizeipräsenz an strategischen Orten sowie die zahlreichen groß angelegten Kontrollen würden Früchte tragen, heißt es weiter.
Raubüberfälle
Neben den mutmaßlichen Drogendealern nahm die Polizei dieses Jahr neun Verdächtige in Raubüberfällen und versuchten Raubüberfällen fest. Die meisten Taten wurden laut Polizei im hauptstädtischen Bahnhofsviertel begangen.
Die Polizei zeigt auch durch länger geöffnete Dienststellen mehr Präsenz. Die Öffnungszeiten der Polizeistation Gare/Hollerich sind bereits Ende 2024 verlängert worden. Jetzt ist auch die Dienststelle in der Oberstadt in der rue du Fossé dran: Sie wird ab Mai ebenfalls rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche besetzt sein. (dr)