Findel
Polizei erwischt drei Personen mit gefälschten Dokumenten – innerhalb von 40 Minuten
Drei Personen wollten am Findel mit gefälschten Reisedokumenten reisen. Gleich zweimal ging es dabei um einen Flug nach Dublin – in einem Fall wurde zunächst ein gültiges Dokument vorgelegt.
Bei Kontrollen am Findel stellte die Polizei am Dienstag drei Betrugsfälle fest Symbolfoto: Editpress/Fabrizio Pizzolante
Am Flughafen Luxemburg sind am Dienstag gleich mehrere Personen mit gefälschten Reisedokumenten aufgefallen. Die Polizei stellte insgesamt drei Fälle fest, die sich innerhalb von rund 40 Minuten ereigneten. Das geht aus dem Pressebericht vom Mittwoch hervor.
Dreimal falsche Papiere bei Dublin-Reisen
Gegen 7.50 Uhr erschien zunächst eine Person, die nach Dublin reisen wollte, zur Ausweiskontrolle. Dabei stellten die Beamten fest, dass es sich bei dem vorgelegten italienischen Reisepass um eine Fälschung handelte.
Nur rund eine halbe Stunde später folgte der nächste Fall. Eine weitere Person, die ebenfalls nach Dublin reisen wollte, legte bei der Ausreisekontrolle zunächst ein gültiges griechisches Reisedokument vor. Anschließend versuchte dieselbe Person jedoch, mit einem gefälschten irischen Reisepass das Flugzeug nach Dublin zu besteigen.
Um 8.30 Uhr kontrollierte die Polizei schließlich eine aus Dublin kommende Person bei der Einreise nach Luxemburg. Auch hier war das vorgelegte Dokument ungültig: Die Person führte einen gefälschten spanischen Personalausweis mit sich.
Alle drei Personen durften nach den erforderlichen Amtshandlungen die Dienststelle beziehungsweise den Flughafen auf Anordnung der Staatsanwaltschaft und des zuständigen Ministeriums wieder verlassen. (DJ)