60 Jahre Kampf

Planning Familial zieht alarmierende Jahresbilanz

Rekordzahlen bei Anfragen, steigende Gewalt und ein Reformstau bei zentralen Rechten: Das Planning Familial zieht eine Bilanz, die politische Konsequenzen verlangt.

Die Generalversammlung von Planning Familial war gut besucht

Die Generalversammlung von Planning Familial war gut besucht Foto: Carole Theisen

Die Debatte ist alt, die Argumentation abgedroschen: Steigende Zahlen bei Schwangerschaftsabbrüchen (IVG) werden von konservativen Stimmen gern als Beleg für „Verantwortungslosigkeit“ instrumentalisiert. Doch die Realität ist eine andere. Die Eingriffe beim Planning Familial steigen, weil sich mehr Frauen trauen, Hilfe zu suchen – und weil das Stigma langsam bröckelt, betont die Organisation in ihrem aktuellen Jahresbericht 2025.

Am Mittwochabend versammelten sich 32 Personen – vorwiegend Frauen – zur Jahresgeneralversammlung im Centre Dr. M.-P. Molitor-Peffer in Luxemburg-Stadt. Doch statt nostalgischer Rückblicke stand die Gegenwart im Mittelpunkt: Rekorddruck auf die Dienste, steigende Gewaltzahlen, und die Forderung nach mehr politischer Unterstützung.

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