„Buergermeeschterdag 2026“
Gemeinden sollen größere Rolle in der Kulturpolitik spielen
Beim „Buergermeeschterdag“ in Mondorf stellte Kulturminister Eric Thill (DP) neue Maßnahmen zur regionalen Kulturpolitik vor. Ziel sei es, Kulturangebote stärker in den Gemeinden zu verankern und den Zugang dazu im ganzen Land auszubauen.
Kulturminister Eric Thill (DP) sprach in Mondorf über neue Maßnahmen zur Förderung regionaler Kulturangebote Foto: MCULT/Studio Pit Reding
„Ist Kultur in eurer Gemeinde wichtig?“ Diese Frage sollten mehr als 700 Bürgermeister, Gemeinderatsmitglieder und andere Kommunalverantwortliche am Donnerstagmorgen im Casino 2000 in Mondorf beantworten. 92 Prozent antworteten mit Ja, 8 Prozent mit Nein. Der Grund für die Umfrage: Der diesjährige „Buergermeeschterdag“ stand ganz im Zeichen der Kultur in den Gemeinden. Deswegen hielten neben dem Mondorfer Bürgermeister Steve Reckel (DP), Innenminister Léon Gloden (CSV), Anne Calteux, Leiterin der Vertretung der Europäischen Kommission in Luxemburg, und Syvicol-Präsident Emile Eicher (CSV) auch etliche Mitarbeiter von Kulturinstitutionen und Kulturminister Eric Thill (DP) eine Rede.
„Eine starke Kulturpolitik kann nur funktionieren, wenn sie lokal verankert ist“, sagte Eric Thill während seiner Rede. Um die Kultur in den Gemeinden zu fördern, wolle das Ministerium von Thill auch den Posten des oder der „Coordinateur culturel régional“ ins Leben rufen. Diese Person soll die regionale Zusammenarbeit stärken, Initiativen abstimmen und Brücken zwischen allen Kulturakteuren bauen.