Neues Album
Pianopop-Magier: Gilbert O’Sullivan und die ewige Kunst des Songs
Mit „Alone Again (Naturally)“ und „Get Down“ war Gilbert O’Sullivan ganz oben, doch dann kam der Absturz. Jetzt ist der Ire 75 – und legt ein tolles Comeback vor. Der Mann mit den magischen Pianopop-Melodien kann es also noch.
Gilbert O’Sullivan, irischer Singer-Songwriter und Pianist. Sein neues Album „Driven“ erscheint am 22. Juli. Foto: Andy Fallon/BMG/Warner/dpa
Er war bereits ein klassischer Fall für die berüchtigte Rubrik „Was macht eigentlich ...?“. Einer aus längst vergangenen Zeiten, ein fast Vergessener der 1970er Jahre. Damals hatte sich Gilbert O’Sullivan dank Welthits wie „Alone Again (Naturally)“, „Clair“ und „Get Down“ auf Augenhöhe mit Elton John, Rod Stewart oder Paul McCartney bewegt. Aber der Singer-Songwriter und Pianist verschwand dann auch genauso plötzlich, wie er in der Popszene aufgetaucht war. Doch nun gibt es ein Happy-End zu erzählen.