Escher Bëschklassen
Pädagogisches Personal befürchtet Stellenabbau, Schulschöffe Sehovic beschwichtigt
Bei den Escher „Bëschklassen“ werde das Bildungsministerium eine Erzieherinnen-Stelle abbauen, behauptete das pädagogische Team des naturnahen Schulprojekts in einem Brief an die Eltern. Schulschöffe Meris Sehovic beschwichtigt: „Alles bleibt, wie es ist.“ Mittelfristig muss Esch sich wohl nach einem neuen Standort für das kleine Schulgebäude am Ende der rue Jean-Pierre Bausch umsehen.
Die „Bëschklassen“ sind 2016 als Pilotprojekt der Brillschule gestartet, 2021 wurde beschlossen, es auf alle Escher Schulen auszudehnen Foto: Editpress/Tania Feller
Anfang dieser Woche verschickte das pädagogische Team der Escher „Bëschklassen“ im Sinne der „Transparenz“ einen (digitalen) Brief an die Eltern der in dem naturnahen Projekt beschulten Kinder, um sie über „bestimmte Änderungen“ zu informieren, die in Kürze zu erwarten seien. Nach den Osterferien werde eine Erzieherin die Waldschulklassen verlassen, heißt es in dem Schreiben, das dem Tageblatt vorliegt. Unseren Informationen zufolge wechselt sie in eine andere Gemeinde. Das Bildungsministerium habe entschieden, diese Stelle nicht neu zu besetzen, schreibt das pädagogische Team weiter: Diese Entscheidung habe zur Folge, dass die Organisation der drei Klassen aus dem ersten Zyklus der „Bëschklassen“ für das dritte Trimester überdacht werden müsse. Damit die Klasse der Erzieherin, die demissioniert hat, für den Rest des Schuljahres nicht ohne Erzieherin sein muss, habe das pädagogische Team entschieden, die anderen beiden Erzieherinnen zwischen den drei Klassen aufzuteilen. Das bringe mit sich, dass die Kinder künftig weniger Zeit im Wald verbringen, steht in dem Brief.