Olingens kleinster Nahverkehr

Die Geschichte hinter der kommunalen Miniatureisenbahn

In Olingen dreht seit vergangenem Jahr die „Millebunn“ ihre Runden. Die kommunale Miniatureisenbahn entstand aus einer Bürgerversammlung – und brachte in ihrer ersten Saison bereits 2.700 Kinder auf die Schiene.

Die offenen Waggons sind vor allem bei jüngeren Kindern gefragt

Die offenen Waggons sind vor allem bei jüngeren Kindern gefragt Foto: Carole Theisen

Léo Chens Arbeitstag verläuft im Kreis. Mal sitzen drei Kinder vor ihm, mal sind sämtliche Waggons besetzt. Dann setzt der 21-Jährige die kleine Lokomotive in Bewegung und fährt wieder einmal die rund 350 Meter lange Runde durch die Grünanlage von Olingen. „Wenn das Wetter gut ist, fahre ich von Arbeitsbeginn bis zum Schluss“, erzählt er. „Das sind gut 50 oder 60 Runden am Tag, manchmal sogar mehr.“

Seit zwei Wochen arbeitet Chen als studentische Aushilfe für den Tourismus in der Gemeinde Betzdorf. „Es ist ein echt entspannter und cooler Job“, sagt er. Vor allem sehe er jeden Tag viele unterschiedliche Familien mit Kindern – und auch vor allem, wie viel Freude ihnen die Fahrt mache.

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