Streit um beurlaubten Mitarbeiter in Contern
OGBL spricht von Fortsetzung des Mobbings – Gemeindearbeiter zeigen sich erleichtert
Die einen sind bestürzt, die anderen erleichtert. Der Streit um den beurlaubten Mitarbeiter in Contern schlägt neue Wellen. Der OGBL kritisiert, dass die Entscheidung des Gerichts ignoriert wird. Die Gemeindearbeiter sind hingegen erleichtert – und spüren wieder Freude an ihrer Arbeit.
Die Schlammschlacht rund um Mobbing in Contern ist noch immer nicht zu Ende Foto: Editpress/Hervé Montaigu
„Als er weg war, war es, als ob eine schwere Last von der Werkstatt genommen worden wäre“: Mit diesen Worten melden sich 21 Gemeindearbeiter aus Contern am Freitag in einem Brief zu Wort. Es geht um ihren ehemaligen Chef. Aktuell befindet er sich im „Congé extraordinaire“. Er wird also bezahlt, muss aber zuhause bleiben. Die Gemeinde wollte ihn eigentlich loswerden, doch ein Gericht funkte dazwischen. Die Verwaltung musste seine fristlose Kündigung zurücknehmen und ihm seinen Arbeitsplatz zurückgeben. Der außergewöhnliche Urlaub ist ein „Affront gegen die Justiz“, schreibt der OGBL am Freitag in einer Pressemitteilung.