Umwelt
Nilgänse: Kein Plan angesichts der Plage
Zuerst finden viele sie vielleicht sympathisch. Das würde erklären, warum Touristen wie Einheimische die bevorzugt an Gewässern lebenden Nilgänse füttern. Die Gemeinden, die es betrifft, wie Wasserbillig, Echternach, Grevenmacher oder Schengen, leiden hingegen unter der nichtheimischen Tierart. Sie hat sich unter diesen Bedingungen rasant vermehrt. Vom Umweltministerium kommt bislang wenig Unterstützung.
Die Nilgänse an der „Spatz“ in Wasserbillig Foto: Didier Sylvestre / Editpress
Echternacher See oder die „Spatz“ in Wasserbillig, um nur zwei Beispiele zu nennen, sind von der Vielzahl der Gänse betroffen. Obwohl sie ursprünglich nicht in Europa beheimatet sind – sie stammen aus Afrika – haben sie sich in den letzten Jahren rasant vermehrt. Vor allem ihr Kot stört an den Touristen- und Freizeitzielen. Zwar sind die betroffenen Gemeinden dabei, die Stellen regelmäßig zu reinigen, aber der saubere Anblick hält nicht lange.