Zwischen Niederfeulen und Fuussekaul

Neuer Radar auf N15 geht ab dem 30. März in die Testphase

Bald blitzt auf der N15 ein neuer Abschnittsradar. In der Testphase werden aber noch keine Strafzettel verteilt. Womöglich wird der Blitzer aber noch vor den Pfingstferien scharf gestellt.

Unfallstelle zwischen Niederfeulen und Fuussekaul mit Einsatzfahrzeugen nach tödlichem Unfall im letzten Jahr

Zwischen Niederfeulen und Fuussekaul ereignete sich vergangenes Jahr ein tödlicher Unfall Foto: Editpress/Hervé Montaigu

Ein neuer Abschnittsradar kontrolliert ab dem 30. März die Geschwindigkeit der Verkehrsteilnehmer zwischen Niederfeulen und Fuussekaul. Das hat die Straßenbauverwaltung am Freitag in einem Presseschreiben mitgeteilt. Allerdings läuft der Blitzer zunächst in einer Testphase. Direktor Roland Fox hat jedoch bereits angedeutet, ab wann der Radar Strafzettel verteilen wird.

„Ich glaube, dass wir ihn noch vor den Pfingstferien scharf stellen werden“, sagte Fox am Freitagmorgen gegenüber RTL. Der Streckenradar berechnet in beide Fahrtrichtungen die Durchschnittsgeschwindigkeit der Fahrzeuge über die gesamte Länge der Strecke. Dort dürfen Autos maximal 90 km/h fahren. Vom berechneten Wert wird zudem eine Toleranz von 3 km/h (bei Geschwindigkeiten unter 100 km/h) oder 3 Prozent (bei Geschwindigkeiten über 100 km/h) abgezogen. Wird die zulässige Höchstgeschwindigkeit bei der Ausfahrt aus dem Bereich überschritten, löst die Kamera aus.

Während dieser Testphase werden laut der Straßenbauverwaltung keine Bußgeldbescheide oder Strafzettel ausgestellt. Alle während der Tests aufgenommenen Fotos und sonstigen Daten werden gelöscht.

Bei einem tragischen Unfall auf der N15 sind Anfang September des vergangenen Jahres fünf Menschen gestorben. (dr)

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