Luxemburg-Stadt

Nach tödlichem Unglück auf dem Weihnachtsmarkt: „Drei Jahre danach wissen wir immer noch nichts“ 

Drei Jahre ist es auf den Tag genau her, dass ein zweijähriger Junge auf dem Weihnachtsmarkt sein Leben ließ. Die Ermittlungen zum Vorfall sollten laut Staatsanwaltschaft zunächst Ende Juli 2022 abgeschlossen werden, verzögerten sich dann allerdings erneut. Für die Familie eine belastende Situation, wie das Gespräch mit dem Vater des verstorbenen Jungen zeigt. 

Mit niedergelegten Blumen, Kerzen und Kuscheltieren gedachten in den Tagen nach dem Unglück zahlreiche Menschen des verstorbenen Jungen

Mit niedergelegten Blumen, Kerzen und Kuscheltieren gedachten in den Tagen nach dem Unglück zahlreiche Menschen des verstorbenen Jungen Archivfoto: Editpress/Alain Rischard

Nach zwei Jahren mit pandemiebedingten Einschränkungen stimmt sich Luxemburg-Stadt wieder mit Weihnachtsmärkten in gewohnter Form auf die Festtage ein. Bei vielen ist die Freude darüber groß und doch wecken die weihnachtlich geschmückten Gassen auch Erinnerungen an ein tragisches Unglück vor drei Jahren: Am 24. November 2019 verlor ein Zweijähriger bei einem Familienausflug zum Weihnachtsmarkt auf dem „Knuedler“ sein Leben. Bis heute ist nicht geklärt, warum damals eine Eisskulptur plötzlich umfiel und das Kind unter sich begrub.

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