Tourismus
Nach Flut und Corona kehrt im „Cigalon“ so etwas wie Normalität ein
Es gibt Hotels, die haben eine bewegte Geschichte. Das Cigalon im Müllerthal ist so eines. Fast genau zwei Jahre und zwei Monate nach der Flutkatastrophe und einer genauso langen Renovierung eröffnet es am 6. März wieder. Zehn Tage später müssen die Besitzer schließen – wegen Covid-19. Neu renoviert hat das Vier-Sterne-Etablissement trotzdem mittlerweile zur Normalität zurückgefunden.
Nach Flut und Lockdown ist das Hotel derzeit fast ausgebucht Foto: Julien Garroy
An diesem Tag ist von dem, was hinter den Besitzern des Cigalon liegt, nichts zu spüren. Es herrscht reger Betrieb. Auf der Terrasse sitzen Gäste, im Restaurant drinnen schlemmen andere an den Resten des Desserts. Zwischendrin poliert Rita Stoque-Kunnert (60) hinter dem Buffet Gläser. Sie und ihr Mann Philippe betreiben das Hotel seit 1982.