Ärzte ohne Grenzen
Nach „Explosion von Mpox-Ausbrüchen“: Besserer Zugang zu Impfstoffen wichtig
Die Einstufung der Affenpocken (Mpox) als „öffentlicher Gesundheitsnotfall von internationaler Tragweite“ sorgt bei „Ärzte ohne Grenzen“ für Erleichterung. Der Zugang zu vorhandenen Impfstoffen könne jedoch noch erheblich verbessert werden.
Blick auf den Triage-Bereich im Budjala General Referral Hospital Foto: MSF
Die Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ („Médecins sans frontières“ – MSF) zeigt sich in einer Pressemitteilung vom Freitag erleichtert über die Einstufung der Affenpocken als öffentliche gesundheitliche Notlage internationaler Reichweite. MSF unterstütze nachdrücklich den Aufruf der WHO an die Geberländer, die notwendigen Mittel für eine umfassende und koordinierte Reaktion auf die aktuelle Epidemie bereitzustellen. Dazu gehören Überwachung, Ausbau der Laborkapazitäten, Sensibilisierung und Einbindung der Gemeinden sowie die Sicherstellung des Zugangs der Bevölkerung zu Behandlungen, Impfstoffen und Diagnostik. Der Zugang zu und die Verwendung von vorhandenen Impfstoffen könnten allerdings noch erheblich verbessert werden.