Stausee

Müll und Wildcampen haben zugenommen – ein Ranger soll für Ordnung sorgen

Der Andrang auf die Badewiesen rund um den Stausee war im vergangenen Sommer teilweise so groß, dass sie aus Sicherheitsgründen geschlossen werden mussten. Erst durch den Einsatz von Sicherheitspersonal und der Einführung von digitalen Tageskarten konnte die Situation unter Kontrolle gebracht werden. Ab kommender Saison soll ein Ranger als Bindeglied zwischen den Besuchern, den Behörden und der Natur fungieren. 

Auf der „Rommwiss“ kam es vergangenen Sommer immer wieder zu kleinen Bränden

Auf der „Rommwiss“ kam es vergangenen Sommer immer wieder zu kleinen Bränden Foto: Editpress/ Alain Rischard

„Die anfallenden Kosten für Sicherheitsbeamten wurden vergangenen Sommer vom Tourismusministerium übernommen“, erklärt Jeff Gangler, der Erste Schöffe der Gemeinde Bauschleiden im Gespräch mit dem Tageblatt. „Das Sicherheitspersonal hat dafür gesorgt, dass sich die Verkehrssituation rund um die Badewiesen wieder entspannt hat und dabei geholfen, die Besucherströme besser zu lenken. Deshalb ist es wichtig, dass auch diesen Sommer Sicherheitsbeamte eingesetzt werden.“ Wer für die Kosten aufkommen wird, sei noch nicht geklärt. So wie es bislang aussieht, müssten die Stauseegemeinden diese Kosten selbst übernehmen. „Das, obwohl sich die Badewiesen zu 95 Prozent im Besitz des Staates befinden und von nationalem Interesse sind“, gibt Gangler zu bedenken. Das Budget für das Sicherheitspersonal belief sich vergangene Saison auf rund 80.000 Euro. „Um nicht auch auf den Kosten sitzen zu bleiben, wird über eine anfallende Gebühr von zwei bis drei Euro beim Besuch der Badewiesen nachgedacht. Diesen Vorschlag unterstütze ich jedoch nicht.“

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