Luxemburg-Krimi
Mord im Champagnerkeller: Xavier Kieffer ermittelt – Krimi mit Lokalkolorit
Xavier Kieffer ist wieder da. In seinem achten Fall taucht der sympathisch-kauzige Luxemburger in die dunklen Seiten des Champagnergeschäfts ein. Ein alter Freund, Erbe eines Champagnerhauses, kommt unter mysteriösen Umständen um. Der Koch des „Deux Eglises“ in der Stadt will herausfinden, was dahintersteckt.
Champagner ist weltweit ein milliardenschwerer Markt und das kulinarische Milieu für den neuen Krimi von Tom Hillenbrandt, der zwischen Luxemburg, der Champagne und Paris spielt Foto: Editpress-Archiv
Luc Reiser stirbt auf dramatische Art und Weise: begraben unter einer der Gyropaletten in seinen „Crayères“. Das sind die Kalksteinstollen, die es so nur in der Champagne gibt und in denen der Champagner die zweite Gärung macht. Er und Xavier Kieffer kennen sich aus der Jugend. Auf einer Veranstaltung in Paris treffen sich beide nach Jahren wieder. Beide verbinden die Ausbildungsjahre im Sternerestaurant „Renard Noir“ in der Nähe von Châlons-en-Champagne. Als Kieffer ihn besucht, wird er Zeuge des Dramas, das sich später als Mord herausstellt. Ein paar kryptische Worte bringt Luc noch heraus, bevor er stirbt. Das lässt dem Luxemburger keine Ruhe und er taucht tief in dunkle Machenschaften ein, die sich um das Geschäft mit Champagner ranken.