Grenzgemeinden
Mont-Saint-Martin: „Wenn der Staat morgen entscheidet, nichts mehr zu geben, ist die Stadt tot“
Serge di Carli (64, Parti communiste français) ist seit 20 Jahren Bürgermeister der Gemeinde Mont-Saint-Martin. Bei Amtsantritt war die heute rund 10.000 Einwohner zählende Stadt eine der ärmsten der Region. Heute liegt sie auf dem vorletzten Platz. Schon damals ging jeder, der kann, nach Luxemburg arbeiten. Daran hat sich nicht viel geändert. Im Gegenteil, die Probleme haben sich verschärft.
Serge de Carli ist Bürgermeister von Mont-Saint-Martin, „Conseiller départemental“ und Präsident der „Communauté d’agglomération de Longwy“ und kennt die Schattenseiten der Grenznähe Foto: Editpress/Julien Garroy, Grafik: Tageblatt