Ortsbesuch Echternach
Mit Willibrord zum Unesco-Label
Echternach, die älteste Stadt Luxemburgs, hat eine reiche Kulturgeschichte. Eine Kreuzung zweier römischer Straßen und die nahe Sauer dürften den Grundstein für die religiöse und weltliche Entwicklung gelegt haben. Jahrhunderte später hat Willibrord, der Missionar, die Stadt geprägt. Seine Spuren sind heute allgegenwärtig, nicht nur in der Schreibstube im Abteimuseum. Willibrord und sein Wirken sollen der Stadt nun helfen, in die Liste des Weltkulturerbes der Unesco aufgenommen zu werden.
Die besondere Form des Marktplatzes in Echternach ist auf zwei römische Hauptstraßen zurückzuführen. Nach den Römern prägt Willibrord die Entwicklung der Stadt. Auf der „Via Epternacensis“ kann man durch die Vergangenheit reisen. Foto: Editpress/Alain Rischard
Echternach sieht sich als Stadt in Bewegung. Natürlich auch, was den Tourismus anbelangt. See, Müllerthal, Stadtmauer, Abtei und verwinkelte Gassen sind einige der Höhepunkte im breitgefächerten Natur- und Kulturangebot. Besonders in diesem Sommer.