Huldingen
Mit 70 km/h in Richtung Zebrastreifen: Nach dem tödlichen Unfall hat sich noch nichts geändert
Am Samstag, dem 25. Januar dieses Jahres, ereignete sich am Ort „op der Schmëtt“ ein folgenschwerer Unfall, bei dem zwei Fußgänger auf einem Zebrastreifen an der N7 von einem Fahrzeug erfasst und schwer verletzt wurden. Eine Person erlag am Folgetag ihren Verletzungen. Was die mangelhafte Sicherheit an diesem Ort anbelangt, hat sich bis dato aber nichts geändert.
An diesem überaus gefährlichen Zebrastreifen hat sich nichts geändert. Die Beschilderung sowie die Beleuchtung sind nach wie vor schlecht, um nicht zu sagen katastrophal. Fotos: Roger Infalt
Am Ort „op der Schmëtt“ war zum Zeitpunkt des Unfalls die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 90 km/h festgelegt. Am Ortseingang stand lediglich ein rechteckiges Verkehrsschild mit blauem Untergrund, das eine Richtgeschwindigkeit von 70 km/h anzeigte. Diese rechteckigen Schilder geben den Fahrern eine empfohlene Geschwindigkeit an, aber es darf auch schneller oder langsamer gefahren werden. Es galt also nach wie vor die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h.