Filmfestspiele in Cannes

Meryl Streep und Quentin Dupieux statt Skandal: So lief die erste Woche

Die gelegentlichen Regenschauer an der „Croisette“ taten den glanzvollen Eröffnungsfeierlichkeiten der 77. Filmfestspiele von Cannes keinerlei Abbruch: Die Schauspielgröße Meryl Streep und Jurypräsidentin Greta Gerwig zeigten auf dem Roten Teppich große Hollywood-Präsenz, daneben waren mit Quentin Dupieux und seinem Schauspielteam rund um Léa Seydoux, Raphaël Quenard, Louis Garrel und Vincent Lindon auch die französischen Filmstars prominent vertreten.

Die US-amerikanische Schauspielerin Meryl Streep ließ bei der Eröffnung die eine oder andere Träne fließen

Die US-amerikanische Schauspielerin Meryl Streep ließ bei der Eröffnung die eine oder andere Träne fließen Foto: AFP/Valery Hache

Kontroversen und Skandale sind rund um die Eröffnungsgala eines prestigeträchtigen internationalen Filmfestivals wie dem von Cannes nicht mehr wegzudenken. Letztes Jahr überwog die Kontroverse um Maiwenns Film, „Jeanne DuBarry“, der mit dem in Skandale verwickelten Schauspieler Johnny Depp in der Hauptrolle besetzt war. Entsprechende Umstände sind ebenso relevant und gegenwartsbezogen wie sie effekthascherisch und publikumswirksam sind: Von einer größeren Denunziationskampagne im Zeichen von #MeToo war im Vorfeld des diesjährigen Filmfestivals die Rede, doch bis auf einige Anspielungen der französischen Schauspielerin und Moderatorin der Auftaktzeremonie, Camille Cottin, blieb diese Kontroverse um die Missstände innerhalb der Filmbranche bisher weitestgehend unberührt.

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