Luxemburg

Mehr Prävention gegen K.-o.-Tropfen: Ministerin weist auf verschiedene Maßnahmen hin

Dem Justizministerium sind 25 Vorfälle mit K.-o.-Tropfen seit 2021 bekannt. Elisabeth Margue erklärt, warum es „äußerst schwierig“ ist, solche Fälle aufzudecken, welche präventiven Maßnahmen vorgesehen sind und wo Betroffene Unterstützung bekommen können.

K.-o.-Tropfen sind oft nur wenige Stunden im Körper nachweisbar

K.-o.-Tropfen sind oft nur wenige Stunden im Körper nachweisbar Foto: Freepik

Von 2021 bis 2024 beschäftigten sich die Staatsanwaltschaften Luxemburg und Diekirch mit 25 Vorfällen im Zusammenhang mit K.-o.-Tropfen. Knapp die Hälfte davon wurden im Jahr 2022 gemeldet. Das geht aus einer Statistik des Justizministeriums hervor. Wie oft es wirklich zu solchen Fällen kommt, bleibt unklar. Die Verabreichung von K.-o.-Tropfen zu beweisen, sei „äußerst schwierig“, da sie nur wenige Stunden im Blut oder im Urin nachweisbar sind, schreibt Justizministerin Elisabeth Margue (CSV) in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage des CSV-Abgeordneten Ricardo Marques. Insbesondere bei Sexualstraftaten würden Anzeigen häufig erst zu einem späteren Zeitpunkt erstattet werden, sodass keine Beweise mehr vorgelegt werden können.

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