Bahnhofsviertel
Mehr Kameras: „Big Brother“ oder sinnvolle Maßnahme?
Die Hauptstadt erweitert die durch Kameras erfassten Bereiche am Bahnhof. Die Polizei und Justiz begrüßen das. Doch es gibt auch Kritik.
Kameras sollen in Zukunft weitere Teile des Bahnhofsviertels überwachen Foto: Editpress-Archiv/Julien Garroy
Die Stadt Luxemburg plant eine Ausweitung der Videoüberwachung im Bahnhofsviertel (das Tageblatt berichtete). Die durch Kameras überwachte Fläche würde auf insgesamt 492.000 Quadratmeter wachsen – gut 47 Prozent des gesamten Stadtteils. Der Gemeinderat unterstützt das Vorhaben. Das Polizeigesetz schreibt vor, dass vor der Genehmigung eines Videoüberwachungssystems verschiedene Einschätzungen eingeholt werden müssen. Dazu gehört die Beratende Kommission für Menschenrechte (CCDH).