Sachbuch

Mehr Akzeptanz fürs Kinderwunschlosglück: „Nichtmuttersein“ von Nadine Pungs

In „Nichtmuttersein“ schreibt die Schriftstellerin Nadine Pungs gegen all jene Vorurteile an, die kinderfreien Frauen noch immer das Leben schwer machen. Es ist ein lesenswertes Buch – für Nicht-Eltern und Eltern gleichermaßen.

Autorin Nadine Pungs schreibt über das „Kinderwunschlosglück“ – und darüber, dass sich Menschen – besonders, wenn sie weiblich sind – für ein Lebensmodell ohne Kinder immer noch rechtfertigen müssen

Autorin Nadine Pungs schreibt über das „Kinderwunschlosglück“ – und darüber, dass sich Menschen – besonders, wenn sie weiblich sind – für ein Lebensmodell ohne Kinder immer noch rechtfertigen müssen Foto: Alexander Vejnovic

Beim Wort „Mutterglück“ landet man mit der Duden-Suchfunktion sofort einen Treffer. Kurz und bündig heißt es bei der Definition: „Glücksgefühl, Mutter zu sein, ein Kind zu haben“. Nach dem Begriff „Vaterglück“ sucht man hingegen vergeblich. „Vielleicht werden Sie in einem der anderen Seitenbereiche fündig“, steht da, mit einer Reihe aufgelisteter Hyperlinks: Service, Sprachwissen usw. Gibt es etwa keine glücklichen, von ihrer Elternrolle erfüllten Väter? Und wie sieht es mit den unglücklichen Müttern aus, in welchem Begriff sehen sie ihr Schicksal gespiegelt? Und schließlich: Auf welches Substantiv greift man zurück, wenn man die Freude und die Erleichterung darüber, als kinderfreie Person durchs Leben zu gehen, in Worte fassen möchte?

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