Theater
„Maximal fremd und anatomisch unspielbar“: Ursina Lardi über ihre Rolle(n) in Thorsten Lensings „Verrückt nach Trost“
2018 hatte sich Thorsten Lensing an David Foster Wallaces Meisterwerk „Unendlicher Spaß“ herangewagt und den je nach Auflage und Übersetzung fast 1.500-seitigen Mammuttext auf knappe vier Stunden Spielzeit verdichtet. Mit „Verrückt nach Trost“ bringt er zum ersten Mal einen selbst verfassten Text auf die Bühne, in dem es u.a. um Waisenkinder, Oktopusse, Pflegeroboter und den Tod geht – und in dem er erneut mit Devid Striesow, André Jung und Ursina Lardi zusammenarbeitet. Das Tageblatt hat sich mit der Schweizer Schauspielerin Ursina Lardi über die große poetische Freiheit dieser Inszenierung, Schauspielerei als Erkenntnisinstrument und die Verwandtschaft zwischen Mensch und Oktopus unterhalten.
Charlotte (Ursina Lardi) und Felix (Devid Striesow) in „Verrückt nach Trost“ (C) Armin Smailovic