Luxemburg-Stadt

„Maulkorb“ für HUT? Lydie Polfer verteidigt Vorgehen der Gemeinde

Die Hilfsorganisation „Hëllef um Terrain“ (HUT) soll sich erst nach Absprache mit der Stadt Luxemburg in der Presse zu Projekten äußern dürfen, die beide gemeinsam umsetzen. Bürgermeisterin Lydie Polfer (DP) sieht darin kein Problem – die Vereinigung der Berufsjournalisten sowie der Presserat allerdings schon. 

Immer mal wieder wird der Schöffenrat aus DP und CSV in der Hauptstadt wegen seiner Vorgehensweise in puncto Transparenz kritisiert

Immer mal wieder wird der Schöffenrat aus DP und CSV in der Hauptstadt wegen seiner Vorgehensweise in puncto Transparenz kritisiert Foto: Editpress/Julien Garroy

Die Stadt Luxemburg hat an Konventionen mit „Hëllef um Terrain“ (HUT) nichts mehr verändert – trotz eines kritisierten Satzes. Das bestätigte die hauptstädtische Bürgermeisterin Lydie Polfer (DP) am Dienstag beim sogenannten „City Breakfast“ am Knuedler. Ein Satz in neuen Übereinkommen zwischen der Stadt und HUT hatte kurz vor Weihnachten für Aufsehen gesorgt: Mit diesem schreibt die Stadt der Hilfsvereinigung nämlich vor, dass die Kommunikation mit der Presse über Hilfsangebote nur in Absprache mit der Gemeinde erfolgen dürfe. Eine Vorgabe, die die Opposition im hauptstädtischen Gemeinderat, der „Conseil de Presse Luxembourg“ und die „Association luxembourgeoise des journalistes professionnels“ (ALJP) stark kritisierten.

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